Feuerwehr Bendorf
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56170 Bendorf


Letzter Einsatz

06.04.2021  14:38
H2.07 - Baum auf Gebäude

Im Brextal


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PARATECH®-Rettungsstützen bei der Feuerwehr Bendorf im Einsatz

Mittwoch 30. Dezember 2015   30.12.15 14:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Auf dem HLF 20/20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 1) des Standortes Bendorf ist seit kurzem das PARATECH-BASIC-KIT des US-amerikanischen Herstellers für Rettungsprodukte verlastet.

Um verschiedene Möglichkeiten und die Handhabung des modularen Paratech Rescue Support System (RSS) kennenzulernen, fand vor Kurzem eine intensive Anwenderschuldung, geleitet durch Herrn Daniel Witte,
Regional Sales Manager, auf dem Hof des Gerätehauses Bendorf im Stadtpark statt.

Das längste modular kombinierbare Stützen-Teil beträgt gerade mal 90cm. Abstützungen und das Sichern von Lasten können in einem Bereich von 70-240 cm erfolgen; mit einer Traglast von bis zu 18 Tonnen.
Die Aluminiumstütze ist durch eine Mutter stufenlos verstellbar.

Das System findet bevorzugt Anwendung bei Verkehrsunfällen, insbesondere bei den Einsatzszenarien PKW unter LKW oder auch PKW in Seitenlage. Zudem kann durch die universelle Griffigkeit des Multifunktionskopfes fast alles gesichert, abgestützt oder gehalten werden. Insbesondere bei Tiefbau-Unfällen, Schäden an und in Gebäuden (Sicherung der technischen Rettung) hat das stufenlose Abstützsystem seine Stärken.

Die beiden Ausbilder demonstrierten die einfache Handhabung und Anwendung des Systems an einen „Unfall-PKW“. Zudem wurde das weitere Portfolio der Fa. Paratech im Einsatz gezeigt und erläutert.
Nach reichlich praktischer Anwendung und Handhabung der neuen Ausrüstungsgegenstände wurde den Teilnehmern noch hilfreiche Anwenderinformationen vermittelt.

Mittelfristig ist beabsichtigt, die beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge der Feuerwehr Bendorf, redundant mit dem erweiterten HLF-Kit auszustatten um den erhöhten Anforderungen im Bereich der technischen Hilfeleistung gerecht zu werden.


Spende für den Löschzug Sayn

Montag 28. Dezember 2015   28.12.15 17:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Bei einem Treffen in der Vorweihnachtszeit in den Räumen der Schlossapotheke Sayn bedankten sich der Löschzugführer der Einheit Sayn, Rainer Holler, sowie der stellvertretende Zugführer, Helmut Metzler, bei Apotheker Henning Deuster für die großzügige Spende einer Kopffixierung. Mit der Kopffixierung kann ein Patient für den Weitertransport wirbelsäulenschonend befestigt werden. "Für die Personenrettung ist die Kopffixierung als Ergänzung zum vorhandenen Rettungsbrett, auch Spineboard genannt, ein wertvolles Gerät", so Zugführer Rainer Holler. Die Spende ist für die Mitglieder des Löschzuges Sayn eine besondere Wertschätzung der Feuerwehrarbeit. Henning Deuster hat bereits in der Vergangenheit immer wieder mit diversen Materialien im Bereich der Ersten Hilfe die Feuerwehr unterstützt.

Die Montage und das Handling des vom Hersteller bezeichneten "Speedblock`s" erfolgt in nur vier Schritten bei optimalem Zugang zum Patienten. Das Gerät ist zudem röntgendurchlässig, einfach zu reinigen und kann bereits für Patienten ab zwei Jahren universell eingesetzt werden.

Bei der Auswahl der Fixierung wurde auf bereits vorhandenes Equipment geachtet. Der Löschzug Bendorf hat ein baugleiches Gerät auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/20 verlastet und bereits mehrfach erfolgreich einsetzen können.


Einweisung in Schaummittelzumischanlagen

Sonntag 27. Dezember 2015   27.12.15 15:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Bei der Brandbekämpfung findet heutzutage der Einsatz von Netzmittel für einen effizienten Löscherfolg eine weite Verbreitung. Als Netzmittel bezeichnet man die Zugabe von Schaummittel über eine Zumischanlage zum Löschwasser. Aufgrund der geringeren Oberflächenspannung dringt das Netzwasser tiefer in das Brandgut ein. Somit kann ein besserer Löscheffekt mit einer geringeren Wassermenge erzielt werden. Weiterhin wird Netzmittel eingesetzt, zur Erzeugung von Luftschaum über Hohlstrahlrohre oder Kombischaumrohre.

Auf Einladung der Wehrleitung der Feuerwehr Bendorf erfolgte kürzlich im Rahmen einer löschzugübergreifenden Einweisungsveranstaltung, an der Führungskräfte und Maschinisten der Löschzüge Bendorf und Sayn in Theorie und Praxis geschult wurden, in die beiden fest verbauten Zumischsysteme der Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge HLF 10/10 und HLF 20/20 statt.

Die 11 Teilnehmer wurden zu Beginn vom Dozenten, Herrn Ingo Weiss, anhand einer Präsentation in den Aufbau, die Funktionsweise und verschiedenen Einsatzoptionen der FireDos®-Anlagen FD1000 (HLF 10/10) und FD1600 (HLF 20/20) unterrichtet. Der Praktische Teil erfolgte am Abend auf dem Gelände der städtischen Kläranlage. Hierbei wurde deutlich, welche Einsatzoptionen die Anlagen ableisten können. Verantwortliche und Teilnehmer waren sich einig, dass moderne Technik nur durch intensiven Schulungsaufwand beherrschbar betrieben werden kann.


Bootsführer-Fortbildung auf dem Rhein

Sonntag 29. November 2015   29.11.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Zur inzwischen dritten gemeinsamen zweitätigen Fortbildung für Bootsführer, trafen sich die Teilnehmer von den Feuerwehren aus der Stadt Bendorf, der VG Weißenthurm (Löschzüge Kaltenengers, Urmitz und Weißenthurm), des THW Ortsverbandes Bendorf und der DLRG Ortgruppe Andernach. Erstmalig dabei waren diesmal die Kameraden der Stadt Neuwied vom Löschzug Engers.

Freitags stand eine Nachtfahrt - über eine Gesamtstrecke von 62 Kilometern - auf dem Programm. Hier hatte der Übungsleiter, Brandmeister Axel Weis (Bendorf) eine entsprechend den Einsatzerfordernissen anspruchsvolle Fahrwasserstrecke ausgesucht. Die Strecke führte von der NATO-Rampe Engers/Urmitz nach Andernach-Namedy und dann Stromaufwärts zur NATO-Rampe nach Oberlahnstein. Nach einem kurzen Verpflegungsstop ging es dann gemeinsam zurück nach Engers an die Standorte.

Am zweiten Tag traf man sich am frühen Samstagmorgen im Feuerwehrgerätehaus Engers zur gemeinsamen Theorie. Hier vermittelte der technische Leiter der DLRG Andernach, Herr Michael Seimetz den Teilnehmern wichtige taktische und technische Kenntnisse für den Wasserrettungseinsatz. Die Kameraden aus Kaltenengers und Engers sorgten für ein kleines gemeinsames Frühstück. Somit ging es gut gestärkt auf die Bundeswasserstraße Rhein in der Gemarkung Engers/Urmitz. Schwimmer der DLRG Andernach simulierten im Wasser treibende Personen, die dann entsprechend von den Booten gerettet und aufgenommen wurden.

Als Abschluss wurde das Fahren im Verband zur Bildung einer Suchkette geübt.
Gegen Mittag endete dann die Veranstaltung mit einer Abschlussbesprechung. Im Namen des Organisationsteams bedankte sich Oberbrandmeister und stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Voigt (Bendorf) für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ein Dank auch an die Kollegen der Wasserschutzpolizeistation Andernach für die Unterstützung. Auf mehrfachen Wunsch nach einer Wiederholung im Jahre 2016, erklärte sich Michael Seimetz spontan bereit, dies im kommenden Jahr zu organisieren und im Bereich Andernach durchzuführen.


Duale Übung tragbare Mehrgaswarngeräte

Samstag 21. November 2015   21.11.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Um eine Eigengefährdung von Feuerwehrleuten bei Einsätzen in Verbindung mit auftretenden Gefahren durch gesundheitsgefährdende Atemgifte zu vermeiden, wurden im vergangenen Jahr vier tragbare Gaswarngeräte für die Bendorfer Löschzüge beschafft. »»

In diesem Jahr kam es bei der Feuerwehr Bendorf zu einigen Alarmierungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von tragbaren Gaswarngeräten.
Im Zuge einer optimalen Einsatzvorbereitung wurde dies kürzlich im Rahmen einer dualen Ausbildung der Löschzüge Bendorf und Stromberg, sowie einiger Mitglieder der Führungsstaffel, zum Anlass genommen, die Feuerwehrangehörigen im Umgang mit der in jeder Einheit vorhandenen tragbaren Gaswarntechnik erneut zu schulen.

Ziel dieser Ausbildung war es, die Gefahren im Bereich der Freisetzung von gefährlichen Gasen und Dämpfen mittels der Mehrgaswarngeräte sicher und routiniert zu erkennen, sowie deren Handhabung sicher zu beherrschen.
In Theorie und Praxis wurde durch die Ausbilder Marcel Holler und Thomas Baldus anschaulich erklärt, wie ein Gaswarngerät zur Überwachung der Gaskonzentration in der Umgebungsluft, sowie zur Warnung vor giftigen oder explosiven Gasen und Dämpfen verwendet wird.