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29.11.2015 10:00 Alter: 5 yrs
Kategorie: Technik und Ausbildung
Von: F.Lohrum

Bootsführer-Fortbildung auf dem Rhein

2-tägige Fortbildungsveranstaltung mehrerer Feuerwehreinheiten. Wichtige Erkenntnisse für einen gemeinsamen Wasserrettungseinsatz.


Zur inzwischen dritten gemeinsamen zweitätigen Fortbildung für Bootsführer, trafen sich die Teilnehmer von den Feuerwehren aus der Stadt Bendorf, der VG Weißenthurm (Löschzüge Kaltenengers, Urmitz und Weißenthurm), des THW Ortsverbandes Bendorf und der DLRG Ortgruppe Andernach. Erstmalig dabei waren diesmal die Kameraden der Stadt Neuwied vom Löschzug Engers.

Freitags stand eine Nachtfahrt - über eine Gesamtstrecke von 62 Kilometern - auf dem Programm. Hier hatte der Übungsleiter, Brandmeister Axel Weis (Bendorf) eine entsprechend den Einsatzerfordernissen anspruchsvolle Fahrwasserstrecke ausgesucht. Die Strecke führte von der NATO-Rampe Engers/Urmitz nach Andernach-Namedy und dann Stromaufwärts zur NATO-Rampe nach Oberlahnstein. Nach einem kurzen Verpflegungsstop ging es dann gemeinsam zurück nach Engers an die Standorte.

Am zweiten Tag traf man sich am frühen Samstagmorgen im Feuerwehrgerätehaus Engers zur gemeinsamen Theorie. Hier vermittelte der technische Leiter der DLRG Andernach, Herr Michael Seimetz den Teilnehmern wichtige taktische und technische Kenntnisse für den Wasserrettungseinsatz. Die Kameraden aus Kaltenengers und Engers sorgten für ein kleines gemeinsames Frühstück. Somit ging es gut gestärkt auf die Bundeswasserstraße Rhein in der Gemarkung Engers/Urmitz. Schwimmer der DLRG Andernach simulierten im Wasser treibende Personen, die dann entsprechend von den Booten gerettet und aufgenommen wurden.

Als Abschluss wurde das Fahren im Verband zur Bildung einer Suchkette geübt.
Gegen Mittag endete dann die Veranstaltung mit einer Abschlussbesprechung. Im Namen des Organisationsteams bedankte sich Oberbrandmeister und stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Voigt (Bendorf) für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ein Dank auch an die Kollegen der Wasserschutzpolizeistation Andernach für die Unterstützung. Auf mehrfachen Wunsch nach einer Wiederholung im Jahre 2016, erklärte sich Michael Seimetz spontan bereit, dies im kommenden Jahr zu organisieren und im Bereich Andernach durchzuführen.