Feuerwehr Bendorf
Im Stadtpark 1-2
56170 Bendorf


Letzter Einsatz

25.02.2021  18:12
B1 - Unklare Rauchentwicklung im Freien

Koblenz-Olper Str.


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Dank und Anerkennung für gerettete "Cosima"

Dienstag 07. April 2015   07.04.15 09:30

Kategorie: Bürgerinformationen

Der Löschzug Sayn wurde kürzlich zu einer Tierrettung in die Koblenz-Olper-Straße alarmiert. Katze „Cosima“ hatte sich in einem gekippten Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses verklemmt. Eine Anwohnerin hatte dies bemerkt und versucht, durch Klingeln die Bewohner des Hauses aufmerksam zu machen. Es war jedoch niemand zu Hause. Sofort verständigte sie die Feuerwehr über Notruf. Parallel versuchte mittlerweile ein weiterer Bürger, über ein Vordach zu der Katze vorzudringen. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Als eine Fahrzeugbesatzung des Löschzuges Sayn vor Ort eintraf, wurde die Katze über eine tragbare Leiter aus ihrer misslichen Lage befreit. Das Tier war augenscheinlich unverletzt, die Besitzerin lies die reinrassige britisch-Kurzhaar-Katze vorsorglich von einem Tierarzt untersuchen. Dieser bescheinigte die Unversehrtheit des Tieres. Er bemerkte jedoch, dass das Tier sehr wahrscheinlich ohne die schnelle Rettung der Feuerwehr nicht überlebt hätte.

Über die Homepage der Feuerwehr Bendorf bedankte sich die Besitzerin nun mit folgenden Worten: „Sehr geehrte Feuerwehrmänner! Wir möchten uns ganz herzlich für die Rettung unserer kleinen Cosima bedanken. Sie ist rechtzeitig befreit worden, hat nur einen Schock von sich tragen müssen, keine Quetschung und keinen Bruch!!! Dank Eurer Hilfe.“ Schnell antworteten die Wehrleute: „Es freut uns außerordentlich, dass es Ihrer Katze gut geht! Es ist immer schön zu hören, dass unsere Tätigkeit auch einen Sinn hat, und dass wir unseren Bürgern - Mensch und Tier - helfen können. Rückmeldungen, wie Ihre Email, sind für uns der beste Dank! Die Kameraden vom Löschzug Sayn freuen sich, Sie im Gerätehaus zu begrüßen“.

Kürzlich bedankte sich der Lebenspartner der Besitzerin persönlich bei den Kameraden des Löschzuges Sayn mit einem Geschenk in Form einer selbsterstellten Bildcollage von Katze „Cosima“ als Erinnerung.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen beim Versuch, durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen, darin hängen bleiben. In der Regel schaffen die Katzen es noch, mit Kopf, Brust und Bauch durch den Spalt zu kommen. Meistens bleiben sie dann mit dem Becken hängen. Durch ihre Befreiungsversuche rutschen die Katzen immer tiefer in den enger werdenden Spalt und werden darin eingeklemmt. Dabei können sich die Katzen gravierende Verletzungen an Knochen, Nerven und Gewebe zuziehen. Aber in diesem Fall ist alles gut gegangen.


Waldbrandübung "Limesfeuer" im Bendorfer Stadtwald

Montag 06. April 2015   06.04.15 00:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Am 14. März fand eine Alarmübung der Bendorfer Löschzüge statt. Angenommen wurde ein Waldbrand unter dem Decknamen "Limesfeuer". Die letzte Art solch einer Waldbrandübung fand 1992 statt. Das von Wehrleiter Markus Janßen ausgearbeitete Szenario hatte vorgesehen, dass eine Wandergruppe beim Aufstieg vom Brexbachtal eine größere Rauchentwicklung zwischen dem Meisenhof und dem Römerturm entdecken.

Im Vorfeld wurden Presse- und Medienvertreter sowie der Bürgermeister der Stadt Bendorf und Mitglieder des Stadtrates eingeladen. Auch eine geführte Presse- und Gästetour war Bestandteil der Übung. Unter dem Motto "wir erklären ihnen wie die Feuerwehr arbeitet" wurde auch die Betreuung von Pressevertretern an der Einsatzstelle geübt. Der Bürgermeister und die Vertreter des Stadtrates konnten vor Ort erfahren, wie bewährt sich die zuletzt beschafften Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände gemacht haben. Zudem erhielten die Gäste einen Einblick in den Ausbildungsstand der ehrenamlich-freiwilligen Angehörigen. Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell bescheinigte ein realistisches Übungszenario und lobte die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen.

Im Besonderen wurde der vorhandene Alarm- und Einsatzplan Waldbrand in der Praxis erprobt. Ein weiterer Übungsschwerpunkt war die Zusammenarbeit von nachalarmierten Kräften. Die Einsatzleitung forderte zum einen Unterstützung durch ein weiteres, geländegängiges Tanklöschfahrzeug, aus dem benachbarten Landkreis Neuwied, von der Feuerwehr Niederbieber an. Zum anderen wurde erstmals der Einsatz einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit einem 5000-Liter Wasseranhänger erprobt. Der mit 9000-Liter Fassungsvermögen ausgestattete Kanalwagen der Stadtwerke Bendorf wurde für den Pedelverkehr mit Löschwasser als weiterer Puffer eingesetzt. Die Malteser Bendorf und der Ortsverband des DRK wurden zur Eigensicherung der Feuerwehrkräfte in das Übungszenario eingebunden. Weiterhin fungierte der zuständige Revierförster in der Einsatzleitung als Fachberater. Fachkräfte des THW Bendorf leisteten Führungsunterstützung bei der Lagedarstellung und bei der Pressebetreuung.

Im Verlauf der Übung wurden 3 Einsatzabschnitte gebildet. Im Abschnitt 1 wurde eine Riegelstellung zum Meisenhof und der Pendelverkehr von wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt. Im Abschnitt 2 waren Einheiten mit der Brandbekämpfung und des Objektschutzes am Römerturm sowie die Bereitstellung eines großvolumigen Pufferbehälters beauftragt. Im Abschnitt 3 musste die Wasserentnahme am Brexbach und die Förderung über eine lange Wegstrecke abgearbeitet werden. Hier mussten 480 Meter Schlauchstrecke und 160 Höhenmeter mit dem Einsatz von Verstärkerpumpen überbrückt werden.

Im Anschluß der Übung waren alle Beteiligten sowie die Besucher und Gäste zu einer ersten Übungsnachbesprechung ins Gerätehaus Sayn eingeladen. Bei einer Siedewurst und Erfrischungsgetränken wurden erste Erkenntnisse festgestellt und Meinungen ausgetauscht. Wehrleiter Janßen dankte allen Teilnehmern für deren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. In einer weiteren Nachbesprechung am 26. März zwischen dem Wehrleiter der Feuerwehr Bendorf und der Führungsstaffel wurden positve und negative Erfahrungen der Übung nachbetrachtet.


Orkantief "Niklas" lässt die Stadt Bendorf glimpflich davonkommen

Mittwoch 01. April 2015   01.04.15 15:00

Kategorie: Bürgerinformationen

Nachdem das Orkantief "Niklas" in weiten Teilen Deutschlands große Schäden angerichtet hat und die Einsatzkräfte teilweise sehr stark forderte, blieb es im Einsatzaufkommen der Feuerwehr Bendorf überschaubar. Vier Unwetterbedingte Einsatzstellen zwischen 6:00 und 21:30 Uhr wurden in den Stadtteilen Bendorf, Sayn und Stromberg abgearbeitet.

"An den Einsatzstellen wo wir tätig werden mussten, beziffert sich der Gesamtschaden nach einer Schätzung im vierstelligen Bereich", so Wehrleiter Markus Janßen in einem Resümee.

Auch nach dem Abflauen des Orkantiefs rät der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) heute und in den nächsten Tagen noch zur Vorsicht. Viele Gefahrenstellen werden erst jetzt entdeckt. Deshalb gefährden noch immer Bäume, abgeknickte Äste und lose Trümmerteile Fußgänger und Autofahrer. Bäume, die in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt sind, können immer noch umstürzen, gelockerte Dachteile herabfallen. Die Feuerwehren appellieren an Hausbesitzer und Unternehmen, Liegenschaften bei Tageslicht in Augenschein zu nehmen und zu sichern.


"Erhöhte Aufmerksamkeit sollte auch bei Park- und Waldbesuchern herrschen", rät Frank Lohrum von der Feuerwehr Bendorf. "Schon ein kleiner herabfallender Ast ist in der Lage, erhebliche Verletzungen zu verursachen".


3 Einsätze in 13 Stunden

Dienstag 24. März 2015   24.03.15 17:02

Kategorie: Bürgerinformationen

Die ehrenamtlichen Kräfte aus den Einheiten der Feuerwehr Bendorf wurden am 23.03.2015 zwischen 08:42 und 22:35 Uhr bei drei Einsätzen gefordert:


KatWarn-App - mobiler Warndienst

Mittwoch 21. Januar 2015   21.01.15 18:30

Kategorie: Bürgerinformationen

Als erstes Flächenland stellt das Land Rheinland-Pfalz einen kostenlosen Warndienst bei drohenden Gefahren, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden, beispielsweise bei Unwetterereignissen und Großschadenslagen zur Verfügung.

Mit dem Start des Warnsystems auf Landkreisebene am 09. März 2015 ist nun auch die Stadt Bendorf über die postleitzahlenbasierte Versorgung von Warnmeldungen mit versorgt.

KatWarn ist ein Warnsystem, dass nicht nur darüber informiert, dass es eine Gefahr gibt, sondern auch, wie zu handeln ist. Zusätztlich zu Rundfunkdurchsagen, Sirenen und Lautsprecherdurchsagen erhalten künftig angemeldete Bürgerinnen und Bürger über diese App aus einem Schadensgebiet gezielte Informationen und Verhaltenshinweise. Alternativ zur App kann auch ein SMS oder eMail- Warndienst aktiviert werden. Die behördlichen Warnungen werden zeitnah und kostenlos auf die registrierten Endgeräte gesendet.

Für die Bereitstellung eines solchen kostenlosen Dienstes, weist die Feuerwehr Bendorf ausschließlich auf den sinn- und zweckmäßigen Umgang hin. Es sollte zu keiner Zeit an Einsatzstellen eine massenweise Neugier Unbeteiligter, auch  "Katastrophen-Tourismus" bezeichnet, aufkommen. 

Weitere Informationen hier:

www.rlp.de

Zur Registrierung / Anmeldung hier:


www.katwarn.de