Feuerwehr Bendorf
Im Stadtpark 1-2
56170 Bendorf


Letzter Einsatz

19.06.2019  11:46
B1 - Mülleimerbrand

Karl-Fries-Str.


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Waldbrandübung "Limesfeuer" im Bendorfer Stadtwald

Montag 06. April 2015   06.04.15 00:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Am 14. März fand eine Alarmübung der Bendorfer Löschzüge statt. Angenommen wurde ein Waldbrand unter dem Decknamen "Limesfeuer". Die letzte Art solch einer Waldbrandübung fand 1992 statt. Das von Wehrleiter Markus Janßen ausgearbeitete Szenario hatte vorgesehen, dass eine Wandergruppe beim Aufstieg vom Brexbachtal eine größere Rauchentwicklung zwischen dem Meisenhof und dem Römerturm entdecken.

Im Vorfeld wurden Presse- und Medienvertreter sowie der Bürgermeister der Stadt Bendorf und Mitglieder des Stadtrates eingeladen. Auch eine geführte Presse- und Gästetour war Bestandteil der Übung. Unter dem Motto "wir erklären ihnen wie die Feuerwehr arbeitet" wurde auch die Betreuung von Pressevertretern an der Einsatzstelle geübt. Der Bürgermeister und die Vertreter des Stadtrates konnten vor Ort erfahren, wie bewährt sich die zuletzt beschafften Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände gemacht haben. Zudem erhielten die Gäste einen Einblick in den Ausbildungsstand der ehrenamlich-freiwilligen Angehörigen. Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell bescheinigte ein realistisches Übungszenario und lobte die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen.

Im Besonderen wurde der vorhandene Alarm- und Einsatzplan Waldbrand in der Praxis erprobt. Ein weiterer Übungsschwerpunkt war die Zusammenarbeit von nachalarmierten Kräften. Die Einsatzleitung forderte zum einen Unterstützung durch ein weiteres, geländegängiges Tanklöschfahrzeug, aus dem benachbarten Landkreis Neuwied, von der Feuerwehr Niederbieber an. Zum anderen wurde erstmals der Einsatz einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit einem 5000-Liter Wasseranhänger erprobt. Der mit 9000-Liter Fassungsvermögen ausgestattete Kanalwagen der Stadtwerke Bendorf wurde für den Pedelverkehr mit Löschwasser als weiterer Puffer eingesetzt. Die Malteser Bendorf und der Ortsverband des DRK wurden zur Eigensicherung der Feuerwehrkräfte in das Übungszenario eingebunden. Weiterhin fungierte der zuständige Revierförster in der Einsatzleitung als Fachberater. Fachkräfte des THW Bendorf leisteten Führungsunterstützung bei der Lagedarstellung und bei der Pressebetreuung.

Im Verlauf der Übung wurden 3 Einsatzabschnitte gebildet. Im Abschnitt 1 wurde eine Riegelstellung zum Meisenhof und der Pendelverkehr von wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt. Im Abschnitt 2 waren Einheiten mit der Brandbekämpfung und des Objektschutzes am Römerturm sowie die Bereitstellung eines großvolumigen Pufferbehälters beauftragt. Im Abschnitt 3 musste die Wasserentnahme am Brexbach und die Förderung über eine lange Wegstrecke abgearbeitet werden. Hier mussten 480 Meter Schlauchstrecke und 160 Höhenmeter mit dem Einsatz von Verstärkerpumpen überbrückt werden.

Im Anschluß der Übung waren alle Beteiligten sowie die Besucher und Gäste zu einer ersten Übungsnachbesprechung ins Gerätehaus Sayn eingeladen. Bei einer Siedewurst und Erfrischungsgetränken wurden erste Erkenntnisse festgestellt und Meinungen ausgetauscht. Wehrleiter Janßen dankte allen Teilnehmern für deren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. In einer weiteren Nachbesprechung am 26. März zwischen dem Wehrleiter der Feuerwehr Bendorf und der Führungsstaffel wurden positve und negative Erfahrungen der Übung nachbetrachtet.


Orkantief "Niklas" lässt die Stadt Bendorf glimpflich davonkommen

Mittwoch 01. April 2015   01.04.15 15:00

Kategorie: Bürgerinformationen

Nachdem das Orkantief "Niklas" in weiten Teilen Deutschlands große Schäden angerichtet hat und die Einsatzkräfte teilweise sehr stark forderte, blieb es im Einsatzaufkommen der Feuerwehr Bendorf überschaubar. Vier Unwetterbedingte Einsatzstellen zwischen 6:00 und 21:30 Uhr wurden in den Stadtteilen Bendorf, Sayn und Stromberg abgearbeitet.

"An den Einsatzstellen wo wir tätig werden mussten, beziffert sich der Gesamtschaden nach einer Schätzung im vierstelligen Bereich", so Wehrleiter Markus Janßen in einem Resümee.

Auch nach dem Abflauen des Orkantiefs rät der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) heute und in den nächsten Tagen noch zur Vorsicht. Viele Gefahrenstellen werden erst jetzt entdeckt. Deshalb gefährden noch immer Bäume, abgeknickte Äste und lose Trümmerteile Fußgänger und Autofahrer. Bäume, die in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt sind, können immer noch umstürzen, gelockerte Dachteile herabfallen. Die Feuerwehren appellieren an Hausbesitzer und Unternehmen, Liegenschaften bei Tageslicht in Augenschein zu nehmen und zu sichern.


"Erhöhte Aufmerksamkeit sollte auch bei Park- und Waldbesuchern herrschen", rät Frank Lohrum von der Feuerwehr Bendorf. "Schon ein kleiner herabfallender Ast ist in der Lage, erhebliche Verletzungen zu verursachen".


3 Einsätze in 13 Stunden

Dienstag 24. März 2015   24.03.15 17:02

Kategorie: Bürgerinformationen

Die ehrenamtlichen Kräfte aus den Einheiten der Feuerwehr Bendorf wurden am 23.03.2015 zwischen 08:42 und 22:35 Uhr bei drei Einsätzen gefordert:


KatWarn-App - mobiler Warndienst

Mittwoch 21. Januar 2015   21.01.15 18:30

Kategorie: Bürgerinformationen

Als erstes Flächenland stellt das Land Rheinland-Pfalz einen kostenlosen Warndienst bei drohenden Gefahren, die die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden, beispielsweise bei Unwetterereignissen und Großschadenslagen zur Verfügung.

Mit dem Start des Warnsystems auf Landkreisebene am 09. März 2015 ist nun auch die Stadt Bendorf über die postleitzahlenbasierte Versorgung von Warnmeldungen mit versorgt.

KatWarn ist ein Warnsystem, dass nicht nur darüber informiert, dass es eine Gefahr gibt, sondern auch, wie zu handeln ist. Zusätztlich zu Rundfunkdurchsagen, Sirenen und Lautsprecherdurchsagen erhalten künftig angemeldete Bürgerinnen und Bürger über diese App aus einem Schadensgebiet gezielte Informationen und Verhaltenshinweise. Alternativ zur App kann auch ein SMS oder eMail- Warndienst aktiviert werden. Die behördlichen Warnungen werden zeitnah und kostenlos auf die registrierten Endgeräte gesendet.

Für die Bereitstellung eines solchen kostenlosen Dienstes, weist die Feuerwehr Bendorf ausschließlich auf den sinn- und zweckmäßigen Umgang hin. Es sollte zu keiner Zeit an Einsatzstellen eine massenweise Neugier Unbeteiligter, auch  "Katastrophen-Tourismus" bezeichnet, aufkommen. 

Weitere Informationen hier:

www.rlp.de

Zur Registrierung / Anmeldung hier:


www.katwarn.de


EIN ZEICHEN FÜR BENDORF

Dienstag 20. Januar 2015   20.01.15 09:16

Kategorie: Bürgerinformationen

 ein Bericht von Peter Siebenmorgen:

 

Bendorf hat am Sonntag den 18.01.2015 ein deutliches, sichtbares Zeichen gegeben. Was spontan organisiert wurde, formierte sich zu Gemeinsamkeit, zum Zusammenstehen und zum Dialog. Die knapp 300 Menschen, die sich zur Mahnwache auf der Kirchplatztreppe in Bendorf getroffen hatten, bildeten nach der Ansprache von Bürgermeister Michael Kessler für eine halbe Stunde ein Kerzenmeer der Stille. „Wir sind in Bendorf solidarisch mit unseren Freunden in Frankreich, insbesondere in unserer Partnerstadt Yzeure. Wir zeigen keine Angst. Wir zeigen unser Gesicht. Wir stehen zusammen. Auf dem zentralen Platz unserer Stadt. Die Doppelkirche ist Symbol für gutes Miteinander der beiden großen christlichen Gemeinden, dazu gehören selbstverständlich auch unsere Mitbürger muslimischen und jüdischen Glaubens“. So formulierte es Michael Kessler: „Wir sind alle Bürger dieser Stadt. Das ist Bendorf. Unser gastfreundliches Bendorf. Hier haben wir keine Angst voreinander“. Die Bendorfer zeigten genau dafür Flagge und zwar mit allen Altersklassen, mit vielen Nationalitäten, die Feuerwehr bildete einen Teil der Mahnwache mit ihren Pechfackeln, Bundes- und Landtagsabgeordnete reihten sich mit den Bürgern und Gästen aus der Region ein. „Wir müssen uns wechselseitig auf Augenhöhe respektieren“. Und so stimmte es an diesem Abend in Bendorf auch bildlich: „Wir stehen zusammen und lassen uns nicht einschüchtern“.

 

Quelle: Peter Siebenmorgen