Feuerwehr Bendorf
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Obere Rheinau


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Feuerwehreinsatzzentrale Bendorf unterstützt landkreisübergreifende Unwetterübung

Freitag 10. April 2015   10.04.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Die Integrierte Leitstelle (ILtS) Koblenz, ansässig im Gebäude der Berufsfeuerwehr Koblenz, alarmiert sämtliche Einsätze der Feuerwehren und des Rettungsdienstes der Stadt Koblenz sowie der Landkreise Mayen-Koblenz, Kreis Ahrweiler und Kreis Cochem-Zell.
Die Feuerwehreinsatzzentrale, abgekürzt auch FEZ genannt, ist die rückwärtige Führungseinrichtung einer jeweiligen Feuerwehr auf Stadt- bzw. Verbandsgemeindeebene. Die FEZ Bendorf ist im Feuerwehrhaus des Löschzuges Bendorf untergebracht. Von hier aus arbeiten in einem intern festgelegten Bereitschaftssystem eine ausgebildete Feuerwehrfrau und 7 Feuerwehrmänner aus allen Löschzügen der Feuerwehr Bendorf nach Einsatzübernahme die anstehenden Einsätze über eine computergesteuerte Verbindung mit dem Einsatzleitrechner zur Integrierten Leitstelle Koblenz eigenständig ab. Je nach Größe des Einsatzes und speziell bei Unwetterlagen, wird die FEZ von mindestens 3 Einsatzkräften der Führungsstaffel besetzt, darunter auch der Einsatzleiter.
Die am sogenannten Cobra-System angebundenen Feuerwehreinsatzzentralen verfügen über exakte Einsatzdaten, wer zu welchem Zeitpunkt wohin alarmiert wurde, welche Fahrzeuge ausgerückt sind und bereits an der Einsatzstelle eingetroffen sind. Rückmeldungen und Nachforderungen von der Einsatzstelle können vom Disponenten mit genauen digitalem Zeitstempel zur Dokumentation im System erfasst werden.

Am 28. März fand eine gemeinsame Unwetterübung mit der Leitstelle Koblenz und den örtlichen Feuerwehreinsatzzentralen im Zuständigkeitsbereich der ILtS Koblenz statt.
Ziel der Übung war ein Lasttest des Einsatzleitsystems und die Anpassung des Zusammenspiels von den hauptamtlichen Mitarbeitern der Leitstelle und dem ehrenamtlichen Bedienpersonal der Feuerwehreinsatzzentralen herbeizuführen. Neue Erkenntnisse für die Übungsleitung bei der systematischen Vorgehensweise, speziell bei großflächigen Unwetterlagen, haben wichtige Erkenntnisse gebracht. Für die Führungsstaffel der Feuerwehr Bendorf war diese Übung eine weitere Gelegenheit, ein kürzlich beschafftes, paralleles System für die Einsatzführung mit weiteren Funktionen für einen Ausnahmezustand wie bei einem größeren Unwetter intern zu testen.

Im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Bendorf wurden von der Übungsleitung in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 11:30 Uhr insgesamt 49 Einsatzlagen zugespielt. Diese wurden über das „Cobra-Echtsystem“ disponiert; also angenommen, bearbeitet und abgeschlossen.

Die Übungsleitung der Integrierten Leitstelle Koblenz und der Leiter der Berufsfeuerwehr Koblenz, Branddirektor Wolfgang Schröder, bedankten sich nach der Übung bei allen Feuerwehreinsatzzentralen für die Teilnahme und den reibungslosen Ablauf. Der bei der Übung auf der FEZ Bendorf anwesende Wehrleiter der Feuerwehr Bendorf, Markus Janßen, dankte den Mitgliedern der Führungsstaffel ebenfalls für die Bereitschaft zur Teilnahme an diesem Zusatzdienst.


Dank und Anerkennung für gerettete "Cosima"

Dienstag 07. April 2015   07.04.15 09:30

Kategorie: Bürgerinformationen

Der Löschzug Sayn wurde kürzlich zu einer Tierrettung in die Koblenz-Olper-Straße alarmiert. Katze „Cosima“ hatte sich in einem gekippten Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses verklemmt. Eine Anwohnerin hatte dies bemerkt und versucht, durch Klingeln die Bewohner des Hauses aufmerksam zu machen. Es war jedoch niemand zu Hause. Sofort verständigte sie die Feuerwehr über Notruf. Parallel versuchte mittlerweile ein weiterer Bürger, über ein Vordach zu der Katze vorzudringen. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Als eine Fahrzeugbesatzung des Löschzuges Sayn vor Ort eintraf, wurde die Katze über eine tragbare Leiter aus ihrer misslichen Lage befreit. Das Tier war augenscheinlich unverletzt, die Besitzerin lies die reinrassige britisch-Kurzhaar-Katze vorsorglich von einem Tierarzt untersuchen. Dieser bescheinigte die Unversehrtheit des Tieres. Er bemerkte jedoch, dass das Tier sehr wahrscheinlich ohne die schnelle Rettung der Feuerwehr nicht überlebt hätte.

Über die Homepage der Feuerwehr Bendorf bedankte sich die Besitzerin nun mit folgenden Worten: „Sehr geehrte Feuerwehrmänner! Wir möchten uns ganz herzlich für die Rettung unserer kleinen Cosima bedanken. Sie ist rechtzeitig befreit worden, hat nur einen Schock von sich tragen müssen, keine Quetschung und keinen Bruch!!! Dank Eurer Hilfe.“ Schnell antworteten die Wehrleute: „Es freut uns außerordentlich, dass es Ihrer Katze gut geht! Es ist immer schön zu hören, dass unsere Tätigkeit auch einen Sinn hat, und dass wir unseren Bürgern - Mensch und Tier - helfen können. Rückmeldungen, wie Ihre Email, sind für uns der beste Dank! Die Kameraden vom Löschzug Sayn freuen sich, Sie im Gerätehaus zu begrüßen“.

Kürzlich bedankte sich der Lebenspartner der Besitzerin persönlich bei den Kameraden des Löschzuges Sayn mit einem Geschenk in Form einer selbsterstellten Bildcollage von Katze „Cosima“ als Erinnerung.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen beim Versuch, durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen, darin hängen bleiben. In der Regel schaffen die Katzen es noch, mit Kopf, Brust und Bauch durch den Spalt zu kommen. Meistens bleiben sie dann mit dem Becken hängen. Durch ihre Befreiungsversuche rutschen die Katzen immer tiefer in den enger werdenden Spalt und werden darin eingeklemmt. Dabei können sich die Katzen gravierende Verletzungen an Knochen, Nerven und Gewebe zuziehen. Aber in diesem Fall ist alles gut gegangen.


Waldbrandübung "Limesfeuer" im Bendorfer Stadtwald

Montag 06. April 2015   06.04.15 00:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Am 14. März fand eine Alarmübung der Bendorfer Löschzüge statt. Angenommen wurde ein Waldbrand unter dem Decknamen "Limesfeuer". Die letzte Art solch einer Waldbrandübung fand 1992 statt. Das von Wehrleiter Markus Janßen ausgearbeitete Szenario hatte vorgesehen, dass eine Wandergruppe beim Aufstieg vom Brexbachtal eine größere Rauchentwicklung zwischen dem Meisenhof und dem Römerturm entdecken.

Im Vorfeld wurden Presse- und Medienvertreter sowie der Bürgermeister der Stadt Bendorf und Mitglieder des Stadtrates eingeladen. Auch eine geführte Presse- und Gästetour war Bestandteil der Übung. Unter dem Motto "wir erklären ihnen wie die Feuerwehr arbeitet" wurde auch die Betreuung von Pressevertretern an der Einsatzstelle geübt. Der Bürgermeister und die Vertreter des Stadtrates konnten vor Ort erfahren, wie bewährt sich die zuletzt beschafften Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände gemacht haben. Zudem erhielten die Gäste einen Einblick in den Ausbildungsstand der ehrenamlich-freiwilligen Angehörigen. Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell bescheinigte ein realistisches Übungszenario und lobte die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen.

Im Besonderen wurde der vorhandene Alarm- und Einsatzplan Waldbrand in der Praxis erprobt. Ein weiterer Übungsschwerpunkt war die Zusammenarbeit von nachalarmierten Kräften. Die Einsatzleitung forderte zum einen Unterstützung durch ein weiteres, geländegängiges Tanklöschfahrzeug, aus dem benachbarten Landkreis Neuwied, von der Feuerwehr Niederbieber an. Zum anderen wurde erstmals der Einsatz einer landwirtschaftlichen Zugmaschine mit einem 5000-Liter Wasseranhänger erprobt. Der mit 9000-Liter Fassungsvermögen ausgestattete Kanalwagen der Stadtwerke Bendorf wurde für den Pedelverkehr mit Löschwasser als weiterer Puffer eingesetzt. Die Malteser Bendorf und der Ortsverband des DRK wurden zur Eigensicherung der Feuerwehrkräfte in das Übungszenario eingebunden. Weiterhin fungierte der zuständige Revierförster in der Einsatzleitung als Fachberater. Fachkräfte des THW Bendorf leisteten Führungsunterstützung bei der Lagedarstellung und bei der Pressebetreuung.

Im Verlauf der Übung wurden 3 Einsatzabschnitte gebildet. Im Abschnitt 1 wurde eine Riegelstellung zum Meisenhof und der Pendelverkehr von wasserführenden Fahrzeugen sichergestellt. Im Abschnitt 2 waren Einheiten mit der Brandbekämpfung und des Objektschutzes am Römerturm sowie die Bereitstellung eines großvolumigen Pufferbehälters beauftragt. Im Abschnitt 3 musste die Wasserentnahme am Brexbach und die Förderung über eine lange Wegstrecke abgearbeitet werden. Hier mussten 480 Meter Schlauchstrecke und 160 Höhenmeter mit dem Einsatz von Verstärkerpumpen überbrückt werden.

Im Anschluß der Übung waren alle Beteiligten sowie die Besucher und Gäste zu einer ersten Übungsnachbesprechung ins Gerätehaus Sayn eingeladen. Bei einer Siedewurst und Erfrischungsgetränken wurden erste Erkenntnisse festgestellt und Meinungen ausgetauscht. Wehrleiter Janßen dankte allen Teilnehmern für deren Einsatz und die gute Zusammenarbeit. In einer weiteren Nachbesprechung am 26. März zwischen dem Wehrleiter der Feuerwehr Bendorf und der Führungsstaffel wurden positve und negative Erfahrungen der Übung nachbetrachtet.


Orkantief "Niklas" lässt die Stadt Bendorf glimpflich davonkommen

Mittwoch 01. April 2015   01.04.15 15:00

Kategorie: Bürgerinformationen

Nachdem das Orkantief "Niklas" in weiten Teilen Deutschlands große Schäden angerichtet hat und die Einsatzkräfte teilweise sehr stark forderte, blieb es im Einsatzaufkommen der Feuerwehr Bendorf überschaubar. Vier Unwetterbedingte Einsatzstellen zwischen 6:00 und 21:30 Uhr wurden in den Stadtteilen Bendorf, Sayn und Stromberg abgearbeitet.

"An den Einsatzstellen wo wir tätig werden mussten, beziffert sich der Gesamtschaden nach einer Schätzung im vierstelligen Bereich", so Wehrleiter Markus Janßen in einem Resümee.

Auch nach dem Abflauen des Orkantiefs rät der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) heute und in den nächsten Tagen noch zur Vorsicht. Viele Gefahrenstellen werden erst jetzt entdeckt. Deshalb gefährden noch immer Bäume, abgeknickte Äste und lose Trümmerteile Fußgänger und Autofahrer. Bäume, die in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt sind, können immer noch umstürzen, gelockerte Dachteile herabfallen. Die Feuerwehren appellieren an Hausbesitzer und Unternehmen, Liegenschaften bei Tageslicht in Augenschein zu nehmen und zu sichern.


"Erhöhte Aufmerksamkeit sollte auch bei Park- und Waldbesuchern herrschen", rät Frank Lohrum von der Feuerwehr Bendorf. "Schon ein kleiner herabfallender Ast ist in der Lage, erhebliche Verletzungen zu verursachen".


3 Einsätze in 13 Stunden

Dienstag 24. März 2015   24.03.15 17:02

Kategorie: Bürgerinformationen

Die ehrenamtlichen Kräfte aus den Einheiten der Feuerwehr Bendorf wurden am 23.03.2015 zwischen 08:42 und 22:35 Uhr bei drei Einsätzen gefordert: