Feuerwehr Bendorf
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Letzter Einsatz

02.02.2019  12:38
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Erfolgreiche Grundausbildung für 19 Teilnehmer

Sonntag 28. Juni 2015   28.06.15 15:30

Kategorie: Technik und Ausbildung

In der Zeit vom 28.04. bis zum 20.06.2015 fand im Rahmen der Kreisausbildung Mayen-Koblenz für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Vallendar und der Stadt Bendorf für 19 Feuerwehrmannanwärter der Grundlehrgang, auch Truppmann 1-Ausbildung bezeichnet, statt.
Die Ausbildung in Praxis und Theorie wurde sowohl in Bendorf als auch in Vallendar durchgeführt.
Lehrgangsleiter war Kreisausbilder Hauptbrandmeister Alfons Schuster (Feuerwehr Bendorf). Er wurde durch die Kreisausbilder Brandmeister Frank Allar und Brandmeister Axel Weis (beide Feuerwehr Bendorf) sowie die Ausbilder Oberlöschmeister Daniel Kahl (Feuerwehr Bendorf), Hauptbrandmeister Horst Klöckner (Löschzug Niederwerth), Oberbrandmeister Thomas Itschert (Löschzug Vallendar) und den Ausbildern Dieter Stein, Tobias Zinndorf, Marco Möhler und Rüdiger Bornemann aus der Verbandsgemeinde Vallendar bei der Ausbildung unterstützt.


Der Truppmann 1-Lehrgang soll den Feuerwehrmannanwärtern die Grundlagen des Feuerwehrwesens, der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung näherbringen. Zu den Ausbildungsinhalten gehören die rechtlichen Hintergründe mit den Rechten und Pflichten des Feuerwehrmannes und der Gemeinden und Landkreise, aber auch die Unfallverhütung und –versicherung sowie die Erste-Hilfe Ausbildung.
Weiterhin lernen die Teilnehmer die Grundlagen des Brennen und Löschens, damit die physikalischen und chemischen Abläufe verstanden werden und die angehenden Feuerwehrleute wissen, warum man zum Beispiel die meisten Feuer mit Wasser löschen kann, aber warum manche Feuer nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen.
Ein weiterer Themeninhalt ist die „Fahrzeugkunde“. Hier wurden die verschiedenen Fahrzeuge und deren Beladung vorgestellt.
In der Unterrichtseinheit „Gerätekunde“ lernten die Teilnehmer die verschiedenen Schutzausrüstungen und deren Einsatzbereiche kennen. Weiterer Bestandteil des Moduls Gerätekunde waren die Lösch- und Rettungsgeräte, wie Schläuche, Strahlrohre, Leitern und Leinen. Dieser Bereich wurde durch praktische Übungen aufgelockert, in denen die Teilnehmer beispielsweise selbst Leitern in Stellung bringen mussten oder verschiedene Geräte mit Hilfe von Leinen in höhere Stockwerke beförderten.


Damit in Zukunft bei Gefahren an der Einsatzstelle richtig reagiert wird, gab es noch einen theoretischen Unterrichtsblock „Verhalten bei Gefahr“.  Hier mussten sich die Feuerwehrmannanwärter mit den verschiedenen Gefahren, die an einer Einsatzstelle auftreten können, auseinandersetzen.
Nach dem Theorieteil wurde der Unterricht durch einen Praxisblock fortgeführt.  In der Unterrichteinheit „Löscheinsatz“ mussten die Teilnehmer zeigen, dass sie das bisher vermittelte Wissen auch in der Praxis anwenden können.
Im Bereich „Rettung und technische Hilfeleistung“  wurde den Lehrgangsteilnehmern an 2 Samstagen vermittelt, wie man unter anderem die patientengerechte Rettung von Unfallopfern aus PKW's, der Einsatz der Rettungsgeräte wie Rettungsschere und Spreizer und auch die Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abarbeitet.
Der Abschluss des Lehrgangs stellten die lebensrettenden Sofortmaßnahmen mit insgesamt 16 Stunden dar.


Die Lehrgangsteilnehmer mussten zum Abschluss in einer theoretischen Prüfung, die vom stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspektor Stefan Voigt zusammen mit den Wehrleitern der Stadt Bendorf, Markus Janßen, und der Verbandsgemeinde Vallendar, Frank Schemmer, abgenommen wurden, zeigen, dass sie den Unterrichtsstoff verstanden haben und auch entsprechend anwenden können.
Hier konnte festgestellt werden, dass die vorhergehenden 70 Unterrichtsstunden nicht umsonst waren, da alle Teilnehmer die Prüfung bestanden haben.


Jetzt beginnt die Truppmann 2-Ausbildung, in der die Anwärter über einen Zeitraum von 2 Jahren 80 Stunden Übungs- und Einsatzdienst ableisten müssen. Erst danach ist die Truppmann-Ausbildung abgeschlossen und die Feuerwehrmannanwärter können zu Feuerwehrmännern befördert werden.


Erfolgreiche Teilnehmer waren:  Johannes Heyde, Niclas Dietz, Tobias Schaaf, Niclas Nonnweiler, Dominik Klingseisen, Marco Holit, Benjamin Hoch, Ryszard Kaszowicz, Lucas Hölzgen, Christian Klöckner, Antonio Kresic, Peter Lucht (VG Vallendar), Johannes Erhard, Daniel Eisenheim, Jan Weber, Mario Klöckner, Tom Klassmann, Alexander Sachs, Benedikt Steinbach, Daniel Krause (Stadt Bendorf).


Verleihung Förderschild "Partner der Feuerwehr"

Dienstag 28. April 2015   28.04.15 17:00

Kategorie: Bürgerinformationen

Die Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren sind darauf angewiesen, dass ihre Arbeitgeber sie durch die Freistellung für Einsätze, Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen zu Gunsten des Gemeinwohls unterstützen. Diese Unterstützung ist jedoch alles andere als selbstverständlich. Aus diesem Grund hat der Deutsche Feuerwehrverband und das Innenministerium Rheinland-Pfalz die Aktion "PARTNER DER FEUERWEHR" gestartet. Hier bekommen Arbeitgeber, die sich durch vorbildliches Engagement hervortun, das sogenannte Förderschild "Partner der Feuerwehr" verliehen.

Im Rahmen dieser Kampagne wurde auf Antrag des Bürgermeisters der Stadt Bendorf, Michael Kessler, und des Wehrleiters der Feuerwehr Bendorf, Markus Janßen, nun der Energieversorgung Mittelrhein, kurz EVM, die Verleihung des Förderschildes vom Deutschen Feuerwehrverband und dem Innenminister des Landes Rheinland–Pfalz, Herr Roger Lewentz, ausgesprochen.
Grundlage für diese Auszeichnung war, das die EVM seit vielen Jahren Mitarbeitern die im Ehrenamt tätig sind, ihre Unterstützung gibt. Der ehemalige Wehrleiter der Stadt Bendorf Theo Schröder und der Jugendfeuerwehrwart und stellvertretende Leiter der Führungsstaffel Tobias Hilgert, konnten so jahrelang das Ehrenamt mit ihrer Arbeit verbinden. Aber auch finanziell erfuhr die Feuerwehr Bendorf in verschiedenen Projekten von der EVM Unterstützung. Bei der Umsetzung des Stromanschlusses für die Blockhütte der Jugendfeuerwehr beteiligte man sich an den Kosten. Auch bei der Installation einer Photovoltaikanlage unterstützte man die Jugendfeuerwehr. Bei einer größeren Übung im Rheinhafen stellte man im Rahmen der Zusammenarbeit bei einem großflächigen Stromausfall einen Generator mit Personal zur Verfügung, um den Betrieb des Tanklagers aufrecht zu halten. All diese Maßnahmen zeigen, dass die Energieversorgung Mittelrhein ein zuverlässiger Partner der Feuerwehr ist und auch bleiben wird.


An der Verleihung am 25.04.2015  im Kundenzentrum Bendorf nahmen der Bürgermeister der Stadt Bendorf Herr Michael Kessler, die Beigeordneten Herr Bernhard Wiemer und Frau Gabriele Zils teil. Weiterhin durfte die Feuerwehr den Fraktionsvorsitzenden der CDU, Herr Christoph Helling begrüßen sowie den Standortleiter des Kundenzentrums Bendorf, Herr Joachim Boos. Die Verleihung des Förderschildes nahmen der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Herr Horst Helmes sowie sein Stellvertreter, Herr Christoph Buttner vor. Seitens der EVM nahmen Frau Claudia Probst und Herr Ulrich Elsenberger die Ehrung im Namen des Vorstandes entgegen. Abgerundet wurde der Kreis mit dem Wehrleiter Markus Janßen und dem Stellvertreter Theo Schröder. Die Jugendfeuerwehr Bendorf reichte Canapes und Fingerfood, die von den Jugendlichen am Morgen in der EVM Lehrküche in einem Slow–Food-Kochkurs zubereitet wurden.


Tragbare Leitern und Sprungpolster sicher beherrschen

Montag 13. April 2015   13.04.15 07:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Anlässlich der regelmäßig stattfindenden dualen Ausbildung innerhalb der Feuerwehr Bendorf, vertieften die Einheiten Bendorf und Sayn ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit tragbaren Leitern und einem Sprungrettungsgerät. Als passende Örtlichkeit dienste das Gebäude des städtischen Kindergartens am "Haus des Kindes".

Ziel der Ausbildung war es, sicher und routiniert die Anwendung der Gerätschaften, besonders im Hinblick auf eine Stresssituation bei der Menschenrettung aus Gebäuden, zu beherrschen. Neben einigen theoretischen Unterweisungen stand vor allem die Praxis im Vordergrund. Knoten und Sicherungstechniken in Verbindung mit Feuerwehrleinen, das korrekte Über- und Absteigen mit zu rettenden Personen, sowie das eigentliche schnelle in Stellung bringen wurde intensiv geübt.

Mit dem auf dem HLF 1 befindlichen "Sprungpolster SP 16" wurde mittels Einsatz von Übungspuppen die Rettung aus Gebäuden simuliert. Das Sprungpolster ist ein Sprungrettungsgerät zum Einsprung bzw. Auffangen frei fallender Personen. Es wird angewendet bis zu einer Rettungshöhe von 16 Metern. Dies entspricht dem 5. Obergeschoss von Wohngebäuden. Dieses Rettungsmittel kommt dann zum Einsatz, wenn keine anderen Einsatzoptionen in einer Gefahrensituation mehr möglich sind. Besonders wurde hierbei auf die Gefahren des Einsatzes hingewiesen und Handlungsregeln vermittelt.

Im Anschlussgespräch waren sich Mannschaften und Führungskräfte aus Bendorf und Sayn einig, dass viel Wissen vermittelt wurde welches im Einsatz einem sicheren und schnellen Ablauf zu Gute kommt.

Die Feuerwehr Bendorf bedankt sich bei den Verantwortlichen vom "Haus des Kindes" in der Mühlenstraße, die jederzeit bereit sind das Objekt für Übungs- und Fortbildungszwecke zur Verfügung zu stellen.


Feuerwehreinsatzzentrale Bendorf unterstützt landkreisübergreifende Unwetterübung

Freitag 10. April 2015   10.04.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Die Integrierte Leitstelle (ILtS) Koblenz, ansässig im Gebäude der Berufsfeuerwehr Koblenz, alarmiert sämtliche Einsätze der Feuerwehren und des Rettungsdienstes der Stadt Koblenz sowie der Landkreise Mayen-Koblenz, Kreis Ahrweiler und Kreis Cochem-Zell.
Die Feuerwehreinsatzzentrale, abgekürzt auch FEZ genannt, ist die rückwärtige Führungseinrichtung einer jeweiligen Feuerwehr auf Stadt- bzw. Verbandsgemeindeebene. Die FEZ Bendorf ist im Feuerwehrhaus des Löschzuges Bendorf untergebracht. Von hier aus arbeiten in einem intern festgelegten Bereitschaftssystem eine ausgebildete Feuerwehrfrau und 7 Feuerwehrmänner aus allen Löschzügen der Feuerwehr Bendorf nach Einsatzübernahme die anstehenden Einsätze über eine computergesteuerte Verbindung mit dem Einsatzleitrechner zur Integrierten Leitstelle Koblenz eigenständig ab. Je nach Größe des Einsatzes und speziell bei Unwetterlagen, wird die FEZ von mindestens 3 Einsatzkräften der Führungsstaffel besetzt, darunter auch der Einsatzleiter.
Die am sogenannten Cobra-System angebundenen Feuerwehreinsatzzentralen verfügen über exakte Einsatzdaten, wer zu welchem Zeitpunkt wohin alarmiert wurde, welche Fahrzeuge ausgerückt sind und bereits an der Einsatzstelle eingetroffen sind. Rückmeldungen und Nachforderungen von der Einsatzstelle können vom Disponenten mit genauen digitalem Zeitstempel zur Dokumentation im System erfasst werden.

Am 28. März fand eine gemeinsame Unwetterübung mit der Leitstelle Koblenz und den örtlichen Feuerwehreinsatzzentralen im Zuständigkeitsbereich der ILtS Koblenz statt.
Ziel der Übung war ein Lasttest des Einsatzleitsystems und die Anpassung des Zusammenspiels von den hauptamtlichen Mitarbeitern der Leitstelle und dem ehrenamtlichen Bedienpersonal der Feuerwehreinsatzzentralen herbeizuführen. Neue Erkenntnisse für die Übungsleitung bei der systematischen Vorgehensweise, speziell bei großflächigen Unwetterlagen, haben wichtige Erkenntnisse gebracht. Für die Führungsstaffel der Feuerwehr Bendorf war diese Übung eine weitere Gelegenheit, ein kürzlich beschafftes, paralleles System für die Einsatzführung mit weiteren Funktionen für einen Ausnahmezustand wie bei einem größeren Unwetter intern zu testen.

Im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Bendorf wurden von der Übungsleitung in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 11:30 Uhr insgesamt 49 Einsatzlagen zugespielt. Diese wurden über das „Cobra-Echtsystem“ disponiert; also angenommen, bearbeitet und abgeschlossen.

Die Übungsleitung der Integrierten Leitstelle Koblenz und der Leiter der Berufsfeuerwehr Koblenz, Branddirektor Wolfgang Schröder, bedankten sich nach der Übung bei allen Feuerwehreinsatzzentralen für die Teilnahme und den reibungslosen Ablauf. Der bei der Übung auf der FEZ Bendorf anwesende Wehrleiter der Feuerwehr Bendorf, Markus Janßen, dankte den Mitgliedern der Führungsstaffel ebenfalls für die Bereitschaft zur Teilnahme an diesem Zusatzdienst.


Dank und Anerkennung für gerettete "Cosima"

Dienstag 07. April 2015   07.04.15 09:30

Kategorie: Bürgerinformationen

Der Löschzug Sayn wurde kürzlich zu einer Tierrettung in die Koblenz-Olper-Straße alarmiert. Katze „Cosima“ hatte sich in einem gekippten Fenster im ersten Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses verklemmt. Eine Anwohnerin hatte dies bemerkt und versucht, durch Klingeln die Bewohner des Hauses aufmerksam zu machen. Es war jedoch niemand zu Hause. Sofort verständigte sie die Feuerwehr über Notruf. Parallel versuchte mittlerweile ein weiterer Bürger, über ein Vordach zu der Katze vorzudringen. Dieser Versuch scheiterte jedoch. Als eine Fahrzeugbesatzung des Löschzuges Sayn vor Ort eintraf, wurde die Katze über eine tragbare Leiter aus ihrer misslichen Lage befreit. Das Tier war augenscheinlich unverletzt, die Besitzerin lies die reinrassige britisch-Kurzhaar-Katze vorsorglich von einem Tierarzt untersuchen. Dieser bescheinigte die Unversehrtheit des Tieres. Er bemerkte jedoch, dass das Tier sehr wahrscheinlich ohne die schnelle Rettung der Feuerwehr nicht überlebt hätte.

Über die Homepage der Feuerwehr Bendorf bedankte sich die Besitzerin nun mit folgenden Worten: „Sehr geehrte Feuerwehrmänner! Wir möchten uns ganz herzlich für die Rettung unserer kleinen Cosima bedanken. Sie ist rechtzeitig befreit worden, hat nur einen Schock von sich tragen müssen, keine Quetschung und keinen Bruch!!! Dank Eurer Hilfe.“ Schnell antworteten die Wehrleute: „Es freut uns außerordentlich, dass es Ihrer Katze gut geht! Es ist immer schön zu hören, dass unsere Tätigkeit auch einen Sinn hat, und dass wir unseren Bürgern - Mensch und Tier - helfen können. Rückmeldungen, wie Ihre Email, sind für uns der beste Dank! Die Kameraden vom Löschzug Sayn freuen sich, Sie im Gerätehaus zu begrüßen“.

Kürzlich bedankte sich der Lebenspartner der Besitzerin persönlich bei den Kameraden des Löschzuges Sayn mit einem Geschenk in Form einer selbsterstellten Bildcollage von Katze „Cosima“ als Erinnerung.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Katzen beim Versuch, durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen, darin hängen bleiben. In der Regel schaffen die Katzen es noch, mit Kopf, Brust und Bauch durch den Spalt zu kommen. Meistens bleiben sie dann mit dem Becken hängen. Durch ihre Befreiungsversuche rutschen die Katzen immer tiefer in den enger werdenden Spalt und werden darin eingeklemmt. Dabei können sich die Katzen gravierende Verletzungen an Knochen, Nerven und Gewebe zuziehen. Aber in diesem Fall ist alles gut gegangen.