Feuerwehr Bendorf
Im Stadtpark 1-2
56170 Bendorf


Letzter Einsatz

25.10.2019  14:42
H2 - BER-Einsatz

BAB48


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Spende für den Löschzug Sayn

Montag 28. Dezember 2015   28.12.15 17:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Bei einem Treffen in der Vorweihnachtszeit in den Räumen der Schlossapotheke Sayn bedankten sich der Löschzugführer der Einheit Sayn, Rainer Holler, sowie der stellvertretende Zugführer, Helmut Metzler, bei Apotheker Henning Deuster für die großzügige Spende einer Kopffixierung. Mit der Kopffixierung kann ein Patient für den Weitertransport wirbelsäulenschonend befestigt werden. "Für die Personenrettung ist die Kopffixierung als Ergänzung zum vorhandenen Rettungsbrett, auch Spineboard genannt, ein wertvolles Gerät", so Zugführer Rainer Holler. Die Spende ist für die Mitglieder des Löschzuges Sayn eine besondere Wertschätzung der Feuerwehrarbeit. Henning Deuster hat bereits in der Vergangenheit immer wieder mit diversen Materialien im Bereich der Ersten Hilfe die Feuerwehr unterstützt.

Die Montage und das Handling des vom Hersteller bezeichneten "Speedblock`s" erfolgt in nur vier Schritten bei optimalem Zugang zum Patienten. Das Gerät ist zudem röntgendurchlässig, einfach zu reinigen und kann bereits für Patienten ab zwei Jahren universell eingesetzt werden.

Bei der Auswahl der Fixierung wurde auf bereits vorhandenes Equipment geachtet. Der Löschzug Bendorf hat ein baugleiches Gerät auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20/20 verlastet und bereits mehrfach erfolgreich einsetzen können.


Einweisung in Schaummittelzumischanlagen

Sonntag 27. Dezember 2015   27.12.15 15:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Bei der Brandbekämpfung findet heutzutage der Einsatz von Netzmittel für einen effizienten Löscherfolg eine weite Verbreitung. Als Netzmittel bezeichnet man die Zugabe von Schaummittel über eine Zumischanlage zum Löschwasser. Aufgrund der geringeren Oberflächenspannung dringt das Netzwasser tiefer in das Brandgut ein. Somit kann ein besserer Löscheffekt mit einer geringeren Wassermenge erzielt werden. Weiterhin wird Netzmittel eingesetzt, zur Erzeugung von Luftschaum über Hohlstrahlrohre oder Kombischaumrohre.

Auf Einladung der Wehrleitung der Feuerwehr Bendorf erfolgte kürzlich im Rahmen einer löschzugübergreifenden Einweisungsveranstaltung, an der Führungskräfte und Maschinisten der Löschzüge Bendorf und Sayn in Theorie und Praxis geschult wurden, in die beiden fest verbauten Zumischsysteme der Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge HLF 10/10 und HLF 20/20 statt.

Die 11 Teilnehmer wurden zu Beginn vom Dozenten, Herrn Ingo Weiss, anhand einer Präsentation in den Aufbau, die Funktionsweise und verschiedenen Einsatzoptionen der FireDos®-Anlagen FD1000 (HLF 10/10) und FD1600 (HLF 20/20) unterrichtet. Der Praktische Teil erfolgte am Abend auf dem Gelände der städtischen Kläranlage. Hierbei wurde deutlich, welche Einsatzoptionen die Anlagen ableisten können. Verantwortliche und Teilnehmer waren sich einig, dass moderne Technik nur durch intensiven Schulungsaufwand beherrschbar betrieben werden kann.


Bootsführer-Fortbildung auf dem Rhein

Sonntag 29. November 2015   29.11.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Zur inzwischen dritten gemeinsamen zweitätigen Fortbildung für Bootsführer, trafen sich die Teilnehmer von den Feuerwehren aus der Stadt Bendorf, der VG Weißenthurm (Löschzüge Kaltenengers, Urmitz und Weißenthurm), des THW Ortsverbandes Bendorf und der DLRG Ortgruppe Andernach. Erstmalig dabei waren diesmal die Kameraden der Stadt Neuwied vom Löschzug Engers.

Freitags stand eine Nachtfahrt - über eine Gesamtstrecke von 62 Kilometern - auf dem Programm. Hier hatte der Übungsleiter, Brandmeister Axel Weis (Bendorf) eine entsprechend den Einsatzerfordernissen anspruchsvolle Fahrwasserstrecke ausgesucht. Die Strecke führte von der NATO-Rampe Engers/Urmitz nach Andernach-Namedy und dann Stromaufwärts zur NATO-Rampe nach Oberlahnstein. Nach einem kurzen Verpflegungsstop ging es dann gemeinsam zurück nach Engers an die Standorte.

Am zweiten Tag traf man sich am frühen Samstagmorgen im Feuerwehrgerätehaus Engers zur gemeinsamen Theorie. Hier vermittelte der technische Leiter der DLRG Andernach, Herr Michael Seimetz den Teilnehmern wichtige taktische und technische Kenntnisse für den Wasserrettungseinsatz. Die Kameraden aus Kaltenengers und Engers sorgten für ein kleines gemeinsames Frühstück. Somit ging es gut gestärkt auf die Bundeswasserstraße Rhein in der Gemarkung Engers/Urmitz. Schwimmer der DLRG Andernach simulierten im Wasser treibende Personen, die dann entsprechend von den Booten gerettet und aufgenommen wurden.

Als Abschluss wurde das Fahren im Verband zur Bildung einer Suchkette geübt.
Gegen Mittag endete dann die Veranstaltung mit einer Abschlussbesprechung. Im Namen des Organisationsteams bedankte sich Oberbrandmeister und stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Voigt (Bendorf) für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ein Dank auch an die Kollegen der Wasserschutzpolizeistation Andernach für die Unterstützung. Auf mehrfachen Wunsch nach einer Wiederholung im Jahre 2016, erklärte sich Michael Seimetz spontan bereit, dies im kommenden Jahr zu organisieren und im Bereich Andernach durchzuführen.


Duale Übung tragbare Mehrgaswarngeräte

Samstag 21. November 2015   21.11.15 10:00

Kategorie: Technik und Ausbildung

Um eine Eigengefährdung von Feuerwehrleuten bei Einsätzen in Verbindung mit auftretenden Gefahren durch gesundheitsgefährdende Atemgifte zu vermeiden, wurden im vergangenen Jahr vier tragbare Gaswarngeräte für die Bendorfer Löschzüge beschafft. »»

In diesem Jahr kam es bei der Feuerwehr Bendorf zu einigen Alarmierungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von tragbaren Gaswarngeräten.
Im Zuge einer optimalen Einsatzvorbereitung wurde dies kürzlich im Rahmen einer dualen Ausbildung der Löschzüge Bendorf und Stromberg, sowie einiger Mitglieder der Führungsstaffel, zum Anlass genommen, die Feuerwehrangehörigen im Umgang mit der in jeder Einheit vorhandenen tragbaren Gaswarntechnik erneut zu schulen.

Ziel dieser Ausbildung war es, die Gefahren im Bereich der Freisetzung von gefährlichen Gasen und Dämpfen mittels der Mehrgaswarngeräte sicher und routiniert zu erkennen, sowie deren Handhabung sicher zu beherrschen.
In Theorie und Praxis wurde durch die Ausbilder Marcel Holler und Thomas Baldus anschaulich erklärt, wie ein Gaswarngerät zur Überwachung der Gaskonzentration in der Umgebungsluft, sowie zur Warnung vor giftigen oder explosiven Gasen und Dämpfen verwendet wird.


Oberfeuerwehrmänner zum Truppführer ausgebildet

Samstag 07. November 2015   07.11.15 09:45

Kategorie: Technik und Ausbildung

Andrzej Plewko (Löschzug Bendorf), Ingo Hahn (Löschzug Mülhofen), Johannes Staudt (Löschzug Sayn) und Niklas Nett (Löschzug Sayn), allesamt Oberfeuerwehrmänner der Feuerwehr Bendorf, wurden 2015 im Rahmen der Kreisausbildung Mayen-Koblenz zum Truppführer ausgebildet.

Die Funktion des Truppführers bezeichnet in der Feuerwehr den Führer eines Trupps mit üblicherweise zwei Personen. Der Begriff "Trupp" bezeichnet hierbei eine Teileinheit der "Gruppe" (9 Mann) bzw. "Staffel" (6 Mann). Daneben gibt es den Truppführer als Führer eines selbstständigen Trupps, der eigenständig Einsatzaufgaben erfüllen kann und als Fahrzeugführer agiert. Dem Führer eines selbstständigen Trupps untersteht neben einem Truppmann noch ein Maschinist. Er trägt für seinen Truppmann und sein eingesetztes Arbeitsgerät die Verantwortung. Zum Truppführer ausgebildet werden kann, wer die Truppmannausbildung, Teil 1 & 2, abgeschlossen hat. Weiterhin ist die abgeschlossene Sprechfunkerausbildung Lehrgangsvoraussetzung.

Entsprechend den Lehrgangsvoraussetzungen galt es für die 4 Teilnehmer aus der Feuerwehr der Stadt Bendorf sowie weiteren Feuerwehrkameraden aus der VG Weißenthurm, der VG Pellenz sowie aus der Stadt Andernach, in 35 Unterrichtsstunden die Befähigung zum Führen eines Trupps zu erlangen.

Die Kreisausbilder vermittelten den Teilnehmern gemäß des Lehrgangskataloges für ihre zukünftige Funktion wichtige Praxis, welche in diversen Einsatzübungen trainiert wurde. So wurden bereits bekannte Themen aus dem Grundlehrgang nochmals aufgegriffen und vertieft, wie beispielsweise die Vorgehensweise mit technischem Gerät bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen.

Zum Lehrgangsabschluß erfolgte die Überprüfung der theoretischen Kenntnisse durch eine Lernerfolgskontrolle anhand eines Fragebogens. Alle Teilnehmer haben die Ausbildung mit Erfolg bestanden, sodass ihnen vom stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur, Stefan Voigt, ein Ausbildungsnachweis und die Teilnahmebescheinigung ausgehändigt werden konnte.